Herman van Veen, der Liedermacher, Entertainer - aber auch Weltverbesserer, Poet und Philosoph aus Holland passt in kein Schema.
Vom 26. bis 31. Januar 2010 ist Hermann van Veen erneut auf Schweizer Tournée,
und zwar mit seinem neuen Programm "Hermann van Veen, Im Augenblick",
mit dem Untertitel von Judith Herzberg "Weisst du, was ich auch nie weiss".
Begleitet wird er von seiner ausgezeichneten Gitarristin Edith Leerkes.
Schon vor Jahrzehnten hat Herman van Veen seinen Platz in der deutschen Kulturlandschaft erobert. Schwere Zeiten für Liedermacher – möchte man meinen – die sich mit leisen Tönen und tiefgründigen Worten mitteilen möchten. Doch genau das Gegenteil ist der Fall – zumindest bei Herman van Veen. Denn er hat sich eine künstlerische Nische bewahrt, die auch nach Jahrzehnten der eigentlichen Hochzeit dieses Genres großen Anklang findet. Der Beweis sind seine regelmäßigen Tourneen, die den niederländischen Ausnahmekünstler immer wieder durch die deutschsprachigen Nachbarländer führen. Der Beweis sind die großen Häuser und Hallen, die er problemlos füllt und letztendlich ein Publikum, das mit ihm altert oder ihn neu entdeckt und das er immer wieder begeistert, verzaubert und entrückt zurücklässt.
Die Kreativität des Musikers, Clowns, Kabarettisten, Komponisten – seine Fähigkeiten sind so vielfältig, wie die Attribute, mit denen er versucht wird zu beschreiben – ist schier unerschöpflich. Und seine Energie endet nicht schon bei der Kunst, sondern lässt auch großes soziales Engagement zu, das sich in den zahlreichen von ihm gegründeten Stiftungen zeigt.
Herman van Veen ist ein Magier der Worte, der aus scheinbar belanglosen Alltäglichkeiten emotionale Sensationen herausarbeitet. Er ist ein scharfer Beobachter und vorsichtiger Erzähler, dessen Themen sich, wie er selbst sagt, auf die Begriffe ›Baum – Haus – Straße – Papa – Mama – Mann – Frau‹ herunterbrechen lassen. Und gerade das macht die Nähe aus, die der Besucher bei jedem seiner Konzerte erfahren kann.